Aktuelles 2008
11.12.2008; Elbe-Saale Rundblick;
„Keinen verkommenen Standort erhalten”
Von René Kiel und Caroline Vongries
Staßfurt. Die Landkreisverwaltung will die drei Feuerwehrtechnischen Zentralen (FTZ) in Calbe, Staßfurt und Plömnitz am Standort Staßfurt aus Einsparungsgründen zusammenlegen. Während das FTZ in Calbe, das nur noch eine Annahme- und Ausgabestelle ist, bereits zum 1. Januar geschlossen werden soll, soll die Einrichtung in Plömnitz bis zum Abschluss der Investitionen in Staßfurt aufrecht erhalten werden. Die Pläne sorgten bei Feuerwehren in der Region Calbe und bei den Politikern im Haushalts- und Finanzausschuss für Diskussionen. Reingard Stephan, Dezernentin für Recht, Sicherheit und Ordnung, begründete den Standortvorschlag damit, dass es sich bei Staßfurt um die kostengünstigere Variante handele. Ein weiterer Pluspunkt sei die zentrale Lage. Das habe eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe ermittelt. Danach sei in Staßfurt mit einem Investitionsbedarf für die Sanierung von rund 982 000 Euro zu rechnen, in Plömnitz würden mindestens 1,22 Millionen Euro benötigt. In Staßfurt sollen bis 2010 unter anderem zwei neue Schulungsräume mit einer Fläche von mindestens 160 Quadratmetern sowie Parkplätze geschaffen werden. „Sind die Feuerwehrleute vor Ort auch mitgenommen worden, fragte Petra Grimm-Benne (SPD) im Haushalts- und Finanzausschuss. Bei den Chefs der Feuerwehren Barby und Pömmelte, Eberhard Pesch und Mario Mutschall stoßen die Pläne des Landkreises, die am 17. Dezember vom Kreistag beschlossen werden soll, nämlich auf Kritik. Durch die Konzentration der Ausbildung in Staßfurt kämen auf die ehrenamtlich tätigen Kameraden sehr weite Wege zu, schrieben sie in einem Brief an die Kreistagsabgeordneten Johann Hauser (FDP) und Sven Hause (SPD-Fraktion). Die Wehrleiter appellieren, sich für eine Beibehaltung der dezentralen Ausbildung einzusetzen. Zudem schlagen sie vor, im Landkreis mehrere Annahme- und Ausgabestützpunkte einzurichten. „Es kann nicht sein, dass wir einen verkommenen Standort Calbe aufrecht erhalten sollen, konterte Reingard Stephan. Die Pläne seien mehrfach mit dem Kreisbrandmeister und den Abschnittsleitern diskutiert worden. Der Brief sei mit „Lügen durchzogen. Die Zentralisierung solle schließlich Betriebskosten einsparen. Dr. Silvia Ristow (Die Linke) stellte den Antrag, aus Kostengründen so zügig wie möglich zu zentralisieren. Dem stimmte der Finanzausschuss einstimmig zu.
25.10.2008; Elbe-Saale Rundblick;
Feuer am Gnadauer Bahnhof
Von Thomas Linßner
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| Die Regionalbahn (rechts) musste zum Bahnhof Schönebeck zurück fahren. Die 20 Reisenden stiegen dort nach gut dreieinhalbstündiger Wartezeit in Taxis um. Fotos (2): Thomas Linßner |
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| Der Brand eines leer stehenden Stellwerks am Gnadauer Bahnhof führte gestern Morgen zu einer viereinhalbstündigen Streckensperrung. |
Gestern Morgen kam es zur Vollsperrung der Bahnstecke zwischen Schönebeck und Köthen. Gegen 4.30 Uhr meldete der Zugführer einer Regionalbahn den Brand des leer stehenden Stellwerks am Gnadauer Bahnhof. Reisende setzten ihre Fahrt mit Taxis fort, der Fernverkehr wurde über Dessau umgeleitet. Gnadau. Als die Pömmelter Feuerwehr den Kameraden aus Gnadau zu Hilfe kam, brannte der Dachstuhl des Stellwerkgebäudes in voller Ausdehnung. Einsatzleiter Mario Mutschall – er hatte gerade eine Schicht bei der Magdeburger Berufsfeuerwehr hinter sich – musste besonders umsichtig handeln. Der Fahrdraht der elektrifizierten Strecke befand sich nur knapp drei Meter vom brennenden Objekt entfernt. „So lange, wie der nicht spannungsfrei ist, dürfen wir von dieser Seite aus nicht löschen, sagte Mutschall. Lebensgefahr – dort liegt eine Spannung von 15 000 Volt an. Den Kameraden der Wehren Gnadau und Pömmelte blieb nichts weiter übrig, als das Gebäude von der Rückseite „anzugreifen, bis Notfallmanagerin Sylvia Feldpusch grünes Licht für den Gleisbereich gab. Ein Diesel getriebener Hilfszug der Bahn war angerollt, hatte die Fahrleitungen nach Abschaltung geerdet. Das brauchte seine Zeit. Zwar haben nach Aussage von Bahn-Pressesprecher Jörg Bönisch die Zugführer ein „Erdungsbesteck an Bord, dürfen aber nur auf Anweisung handeln. Die Notfallmanagerin ging den sicheren Weg, als sie den „Oberleitungstriebwagen anforderte. „Das war richtig. Im Falle eines Fahrdrahtschadens hätten die Kollegen ihn gleich reparieren können, erklärte Bönisch. Das wurde aber nicht erforderlich. Die Löscharbeiten der Feuerwehr erfolgten zum Teil unter Vollschutz, da das Gebäude im Inneren eine große Hitze entwickelte. „Wir kennen das Objekt. Hier hat es vor drei Jahren schon einmal gebrannt, wusste Mario Mutschall noch genau. Immer wieder hatten Sanierungen in den vergangenen Jahrzehnten Fußböden und Decken dicker gemacht, so das mehrere Holzlagen entstanden. „Dort bilden sich Glutnester, die schwer zu löschen sind, wusste der Pömmelter. Feuerwehrangaben sei „Brandstiftung oder Kokelei nicht ausgeschlossen. Man hätte in der Vergangenheit immer wieder beobachtet, dass Kinder dieses Objekt als „Abenteuerspielplatz nutzen. Die Leidtragenden des Brandes waren 20 Reisende, die dreieinhalb Stunden im Zug festsaßen. „War ja interessant: Wir konnten die gesamten Löscharbeiten aus nächster Nähe beobachten, haben quasi in der ersten Reihe gesessen. Ich hätte aber um 8 Uhr in Leipzig auf Arbeit sein müssen, blieb Klaus-Peter Franke aus Magdeburg relativ gelassen. Die Notfallmanagerin hatte um 7.40 Uhr organisiert, dass die Bahn, die in Richtung Calbe-Halle unterwegs war, nach Schönebeck zurück fuhr. Dort standen Taxis für die Weiterfahrt bereit. Absolut kein Verständnis hatte ein Lkw-Fahrer. Er saß stundenlang an der geschlossenen Schranke Gnadau fest, wo er mit seinem langen Truck nicht wenden konnte. „Die Strecke ist doch gesperrt. Hier fährt kein Zug mehr. Warum leiten die mich nicht um die Schranke herum?, schimpfte der Mann. Er war mit einer Ladung Baustoffe unterwegs, hätte um 8 Uhr in Hameln sein müssen. Beamte des Bundespolizei sicherten den Bahnübergang. „Wir wurden nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Strecke abgeschaltet ist und nicht befahren wird, begründete ein Polizist. Die Schranke blieb deshalb so lange geschlossen, weil der gestoppte Personenzug den Freischaltkontakt nicht auslösen konnte. Jörg Bönisch dazu: „Die Notfallmanagerin arbeitet ihre Prioritäten ab. Die Schranke war nachrangig. Mit der Brandmeldung schalteten alle Signale des Streckenabschnitts auf Rot, was für Unterwegszüge Halt bedeutete. Laut Bahnangaben war davon nur eine Regionalbahn betroffen, weil so früh am Morgen „Betriebsbeginn war.
Jugendzeltlager 2008
In diesem Jahr fand wie in den vorangegangen Jahren am ersten Ferienwochenende der Sommerferien vom 10.07.-13.07.2008 ein Jugendzeltlager des Angelvereins Pömmelte in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte am „Baggerloch Glinde“ statt.
In diesem Jahr war eine Beteiligung von 20 Kindern und Jugendlichen zwar noch nicht ganz zufrieden stellend aber schon viel besser als in den letzen beiden Jahren zuvor. Wahrscheinlich wussten einige nicht dass dieses Lager nicht nur für Vereinsmitglieder sondern für alle Kinder und Jugendliche der umliegenden Orte ist.
Wie immer traf man sich in der Pömmelter Dorfstraße bei Jürgen Brand und Jens Hardtke um alle Utensilien zum Zelten auf die Fahrzeuge zu verladen.
Nachdem alles verladen war ging es auf in Richtung „Baggerloch“. Am Zeltplatz angekommen wurde sofort mit dem Aufbau der Zelte begonnen. Als dann endlich alles aufgebaut war gab es Abendbrot. Nach der willkommenen Stärkung war Freizeit der Teilnehmer angesagt. Gegen 22.30 Uhr wurde zur Nachtruhe gebeten die dann auch bald eingetreten war.
Freitagfrüh nach dem Aufstehen stand erstmal die Morgentoilette an danach gab es Frühstück.
Als sich alle gestärkt hatten ging es mit individueller Freizeit der Teilnehmer bis zum Mittag weiter. Es wurde unter anderem mit dem Luftgewehr geschossen, Fußball bzw. Tischtennis gespielt oder auch geangelt. Nach dem Mittagsessen das von der Gaststätte „Zur Eiche“ zubereitet wurde sind alle Kids mit Transporter des „Sportparkes Glinde“ und der Feuerwehr nach Magdeburg zum Spaßbad „Nautica“ gefahren. Dort erlebten alle ein paar schöne Stunden. Bevor der Heimweg wieder angetreten wurde gab es Kuchen den einige Eltern gebacken hatten. Im Lager angekommen war Abendbrot. Anschließend wurde geangelt oder andere Spiele durchgeführt. Gegen 22.00 Uhr haben wir eine Nachtwanderung um das „Baggerloch“ durchgefürt. Als wir dann alle im Lager zurück waren gab es noch ein Stück Kuchen der vom Nachmittag übrig war danach war Nachtruche.
Samstag nach dem Frühstück wurde bis zum Mittag geangelt. Nachmittag ging es dann zum Elbbadetag nach Glinde wo wir erst das Boot der Wasserschutzpolizei besichtigten. Danach besuchten wir den Spielplatz in Glinde.
Nachdem der Elbbadetag zu Ende war wurden wir mit den Booten des THW-Calbe über den Wasserweg zurück zum „Baggerloch“ gefahren. Anschließend wurde dann eine kleine „Lagerabschlussparty“ mit allen Eltern der Kids durchgeführt. Bei Grillfleisch und Wickelbraten Konnten sich alle Anwesenden stärken. Für Getränke und die Musikalische Umrahmung war auch gesorgt.
Sonntag nach dem Frühstück wurde mit dem Abbau des Lagers begonnen. Bis Mittag waren alle Kids und Utensilien an ihren Ursprünglichen Platz. Betreuer und Helfer werteten das Lager auf den Hof bei Jürgen Brand und Jens Hardtke aus.
Wie immer war auch das diesjährige Lager eine rundum gelangende Veranstaltung.
Dank an allen Helfern, Sponsoren, Sportfreunden, Kameraden, dem „Sportpark Glinde“, des THW-Calbe die an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung beteiligt waren.

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30.6.2008;Elbe-Saale Rundblick;
Am Sonnabend Kreisfeuerwehr-Jugendtag in Kleinmühlingen
Nachwuchs zeigt beim Löschen sein Können
Kleinmühlingen (ok). Der Mühlberg der kleinen Gemeinde war am vergangenen Sonnabend fest in „roter Hand“. Der Grund: Die Feuerwehr des Salzlandkreises lud zu ihren Kreisfeuerwehr-Jugendtag ein. 25 Mannschaften mit rund 240 Kindern und Jugendlichen aus den Altkreisen Schönebeck und Bernburg gingen an den Start (Gruppen aus Aschersleben-Staßfurt waren ebenfalls eingeladen, doch keiner reiste an). In zwei Läufen wurde die Schnelligkeit im „Löschangriff nass“ gemessen. Am Ende siegte in der Altersklasse I die Jugendfeuerwehr Breitenhagen vor Schwarz und Ranies. In der Alterklasse II hatten die Gruppe aus Felgeleben die Nase vorn. Zweiter wurde Üllnitz, dritter Bad Salzelmen/Tischlerstraße. Nach den spannenden Wettkämpfen gab es Nudeln mit Tomatensoße aus der Gulaschkanone.

Die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr Üllnitz hier in Aktion. Foto: Olaf Koch
Leiterdienst am 06. 06. 2008
Impressionen aus luftiger Höhe

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volksstimme.de;
Letzte Delegiertenversammlung auf Altkreis-Ebene -
53 Feuerwehrleute berieten im Depot Barby
Schönebecker Ja-Wort zur Bildung des Feuerwehrverbandes Salzlandkreis
Von Wolf-Dietrich Hein
Zur letzten Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Schönebeck wurde am Sonnabend in das Depot Barby eingeladen. Hier bestätigten die 53 Delegierten den Fahrplan für die Fusion der drei Verbände im Salzlandkreis.
Barby. Abschieds- und Aufbruchstimmung spürte man bei der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes zu spüren. Begrüßt wurden die Feuerwehrkameraden und ihre Gäste, unter ihnen Landrat Ulrich Gerstner sowie Ordnungsamtsleiter Dieter Kohle von der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Saale durch Thomas Warnecke, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Schönebeck.
Im Rechenschaftsbericht verwies der Verbandsvorsitzende Roland Rasehorn auf die nächsten Schritte zur Bildung eines einheitlichen Feuerwehrverbandes im Salzlandkreis. Intensiv wurde an dessen Satzung bereits gearbeitet. Auch ist über die Jugendordnung mit den drei Kreisjugend-Feuerwehrwarten beraten worden. Dass es offenbar Bedarf gibt, um an diesen Dokumenten weiter zu feilen, wurde in einigen Diskussionsbeiträgen deutlich.
Es bleibt ohnehin an organisatorischer Arbeit noch einiges zu tun, bis die Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes
Salzlandkreis am 9. Februar in Bebitz über die Bühne gehen kann. Dass die Schönebecker an den Tagungsort mit soliden Leistungen kommen, wies Rasehorn ebenfalls nach. Viele Veranstaltungen wurden in den einzelnen Abschnitten organisiert, darunter das 10. Treffen der Alters- und Ehrenkameraden in Elbenau. Bei Wettkämpfen sind beachtliche Ergebnisse erzielt worden. So vertrat die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte den Landkreis beim Landeslauf in Schochwitz. Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützte der Kreisfeuerwehrverband auch die Organisation von Jubiläen, darunter das 80-jährige Bestehen der FFw Zens und den 110. Geburtstag der FFw Welsleben.
Auch im Rechenschaftsbericht des langjährigen Kreisjugendwartes Karl-Heinz Täubert konnte eine solide Bilanz aufgemacht werden. Als sehr gelungen wurde beispielsweise der Kreisjugend-Feuerwehrtag im Sommer 2007 in Felgeleben eingeschätzt und dafür den Gastgebern nochmals gedankt. Einziges Problem, so Täubert, werde die Finanzierung der Jugendarbeit sein. So erhielten 26 Jugendfeuerwehren im Altkreis Schönebeck 2007 eine finanzielle Unterstützung von rund 17 965 Euro. Für dieses Jahr wurden vom Jugendamt 24 000 Euro zugestanden, das aber für 76 Jugendfeuerwehren im Salzlandkreis. Hier müsste nachgebessert beziehungsweise zusätzliche Finanzquellen erschlossen werden. Im weiteren Tagungsverlauf wurden als Kandidaten für Vorstand und Fachgruppen des Feuerwehrverbandes Salzlandkreis nominiert: Thomas Melcher, Walter Siedentopf, Karl-Heinz Täubert, Peter Männicke, Roland Rasehorn, Andrea Pinkert und Thomas Warnecke.
In seinem Grußwort dankte Landrat Ulrich Gerstner den Kameraden für die geleistete Arbeit. Er versprach, im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Finanzausstattung für das Wirken des Feuerwehrbandes beizutragen. Erfolge sollen nicht auf der Strecke bleiben, so der Kreischef. Für die Verschmelzung der drei Feuerwehrverbände wünschte er einen effektiven Verlauf.

In einer Konferenzpause nahmen die Tagungsteilnehmer Aufstellung zum Abschiedsbild vom Kreisfeuerwehrverband Schönebeck. Foto: Hein
Jahreshauptversammlung
Kameraden absolvierten 1420 Stunden Ausbildung und Dienste
Pömmelte (thw/ok). Eine beeindruckende Bilanz zog kürzlich Neu-Wehrleiter Mario Mutschall bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu zehn Einsätzen der unterschiedlichsten Art herangezogen.
Rund 1420 Stunden absolvierten die Kameraden im Übungs- und Ausbildungsdienst. Dabei waren Themen wie Erste Hilfe, Straßenverkehr, theoretische Standortausbildung, aber auch zwischen April und November die praktischen Ausbildungen an Pkw, in „realen“ Häusern und als Höhepunkt auch eine Übung mit der Feuerwehr Glinde.
Mutschall stellte auch fest, dass die wichtige Jugendausbildung zurzeit zu kurz kommt. Abhilfe dabei soll in Zukunft eine bei den Erwachsenen schon längst praktizierte Kooperation mit der Wehr Glinde bringen.
Abschnittsleiter Eberhardt Pesch, der auch in Vertretung des Kreisbrandmeisters anwesend war, kritisierte, dass er nur die Einsatzzahlen des zweiten Halbjahres im Kreismaßstab auswerten konnte. Für das erste Halbjahr war der neue Landkreis nicht in der Lage, auswertbares Material zu liefern.
Natürlich gab es auch einen Teil Auszeichnungen und Beförderungen. So konnte der Kamerad Walter Heinrich für 50 Jahre und die Kameraden Martina Warnecke und Christian Nesemann für 20 Jahre Zugehörigkeit zur Wehr geehrt werden. Kameradin Dörte Grönwald wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, die Kameraden André Carkan, Christoph Lüdecke, Dirk Maser, Jens Maser und Robert Meyer wurden Hauptfeuerwehrleute, der Kamerad Christian Schulze Löschmeister und der Kamerad Patrick Fengler zum Hauptlöschmeister befördert.
Im Gegensatz zu manch anderer Wehr konnten sämtliche Beförderungen auf Grund des Absolvierens der vorgeschriebenen Lehrgänge ausgesprochen werden. Auch wenn die Teilnahme am Landeswettkampf Sachen-Anhalt im Jahr 2007 für die teilnehmenden Kameraden nicht zufriedenstellend war, blicken die Kameraden doch mit Stolz auf die letztmalige Teilnahme als Vertreter des Landkreises Schönebeck zurück.
Alles in allem warten im kommenden Feuerwehrjahr wieder zahlreiche Pflicht-, aber auch freiwillige Aufgaben auf die Wehr. So sind Veranstaltungen wie Osterfeuer, Maibaum aufstellen, Absicherung von Lampion- und Reiterumzug und einiges mehr zum festen Bestandteil des Jahres geworden. Für alle aufgezählten Aktivitäten dankte Bürgermeister Thomas Warnecke den Kameradinnen und Kameraden auch im Namen des Gemeinderates und der Bevölkerung des Ortes.

Die Ausgezeichneten (von links): Ch. Nesemann, W. Heinrich, Ch. Schulze, P. Fengler, J. Maser, M. Warnecke, D. Maser, D. Grönwald, Ch. Lüdecke, A. Carkan und R. Meyer. Foto: Feuerwehr Pömmelte

Den Dank der neuen Wehrleitung, des Abschnittsleiters und des Bürgermeisters erhielt auch Rainer Heinrich (Mitte), der im vergangenen Jahr das Amt des Wehrleiters abgegeben hatte.
Gründungsversammlung im Salzlandkreis
Feuerwehrverband bisher ohne Aschersleben-Staßfurt
Bernburg (wh). Im Speisesaal des Flanschenwerks Bebitz fand am Sonnabend eine Verschmelzungsversammlung der Feuerwehrverbände der Altkreise Schönebeck, Bernburg und Aschersleben-Staßfurt statt.
Jedoch gab es schon vor der offiziellen Eröffnung der Tagung von freiwilligen Feuerwehrleuten einen Eklat: Denn der Feuerwehrverband des Altkreises Aschersleben-Staßfurt konnte keinen gültigen Beschluss zur Zusammenlegung im Rahmen des Salzlandkreises vorweisen. Grund dafür sei die nicht erreichte Beschlussfähigkeit der Delegiertenversammlung dieses Verbandes im Vorfeld der Bebitzer Zusammenkunft. Infolgedessen erfolgte lediglich die Verschmelzung der Feuerwehrverbände der Altkreise Schönebeck und Bernburg zum neuen Feuerwehrverband Salzlandkreis.
Der Altverband Aschersleben-Staßfurt ist dadurch in Zugzwang geraten. Es werden neue Verhandlungen der beiden jetzt vorhandenen Verbände erforderlich sein, um doch noch einen Zusammenschluss zu einem kompletten Feuerwehrverband des Salzlandkreises zu erreichen.
Trotz dieser noch ausstehenden Aufgabe wurde ein Vorstand für den jetzigen Feuerwehrverband Salzlandkreis gewählt. Vorsitzender ist Volker Hug (FFw Lebendorf), Stellvertreter Thomas Linke (FFw Bernburg), Frauensprecherin Cortina Baldowsky (FFw Peißen), Kreisstabführer Walter Siedentopf (FFw Biere), Kassenwart Thomas Melcher (FFw Felgeleben), Jugendwart Karl-Heinz Täubert (FFw Schwarz). Außerdem wurden Arbeitsgruppen gebildet, so die für Alters- und Ehrenabteilung sowie Feuerwehrhistorik und Wettbewerb. Bestätigt wurden auch Kassenprüfer.

In Bebitz fand die Verschmelzungsversammlung zur Gründung des Feuerwehrverbandes des Salzlandkreises statt. Jedoch fehlt bei diesem momentan noch der Altkreis Aschersleben-Staßfurt. Das ließe sich aber nachholen. Foto: Thomas Warnecke
volksstimme.de;
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Sophie aus PömmelteDas ist die kleine Sophie. Sie wurde am 16. Januar um 1.32 Uhr im Klinikum in Schönebeck geboren. Sophie wog exakt 1870 Gramm und war 44 Zentimeter groß. Die Eltern sind Janine und Patrick Fengler, die sich beide über ihr erstes Kind freuen. Seit Dienstag nun ist Sophie zu Hause in Pömmelte und die Familie komplett. Foto: Thomas Warnecke |


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