Aktuelles 2007
Gemeinsame Übung der Glinder und Pömmelter Feuerwehr am 02.11.2007
Menschenrettung durch Ertasten
Von Thomas Linßner
Glinde/Pömmelte. Es kam alles zusammen: Eine Stallanlage am Rande von Glinde brannte. Im vollkommen verqualmten Mittelbau, der als Sozialtrakt genutzt wird, befanden sich zwei hilflose Personen, daneben stand Vieh im Stall …
Ein Szenario, das Freitagabend freilich nur fiktiv war, aber im Ernstfall so hätte eintreten können.
Besonderes Augenmerk wurde nicht nur auf die richtigen Abläufe bei Brandlöschung und -eindämmung sowie der Personenrettung gelegt, sondern auch auf das Zusammenwirken der Glinder und Pömmelter Feuerwehr.
Beide absolvierten zum ersten Mal gemeinsam eine Übung. Das Geschehen wurde von Kreisbrandmeister Hans-Ulrich Robitzsch (Bernburg) und Pömmeltes neuem Wehrleiter Mario Mutschall kritisch verfolgt und im Anschluss ausgewertet.
Eine der anspruchsvollsten Aufgaben war es für den unter Atemschutz operierenden Trupp, zwei Personen (die als Testpuppen auf der Erde lagen) im künstlich verrauchten Sozialtrakt zu finden. Die Sicht war dabei „gleich Null“, also mussten die Räume abgetastet werden.
Für Mario Mutschall war es der erste Übungseinsatz in seiner Funktion als Wehrleiter. Der 38-Jährige arbeitet in Magdeburg als Berufsfeuerwehrmann, ist seit 1985 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte. Sein Stellvertreter ist Patrick Fengler.
Die Pömmelter haben derzeit die Einsatzstärke von 23 aktiven Kameraden, in Glinde sind es jetzt 18. Glinder Wehrleiter ist Slim Puder.
Einen Tag später führte die Pömmelter Wehr im Rahmen der Winterfestmachung die jährliche Hydrantenkontrolle im Ort durch.

Völlig unvorbereitet traf die Kameraden der Glinder und Pömmelter Feuerwehr am Freitagabend die Alarmierung zu einem nächtlichen Übungseinsatz, hier beim Bergen einer Testpuppe. Fotos (2): Th. Linßner

Kreisbrandmeister Hans-Ulrich Robitzsch (links) und Pömmeltes neuer Wehrleiter Mario Mutschall verfolgten das Geschehen kritisch.
09.06.2007; Feuerwehr Pömmelte
75. Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte
Hier Informationen über die Feuerwehr Pömmelte:
Mitglieder Gesamt: 53
Aktive Mitglieder: 24 (davon 3 unter 18)
Passive Mitglieder: 16
Alters- und Ehrenmitglieder: 13
Abschnittswettkampf in Pömmelte am 09.06.2007
Teilnehmende Wehren:
FF Barby
FF Glinde
FF Gnadau
FF Pömmelte
FF Tornitz
Als Gast weiterhin FF Zens
Zur Eröffnung überreichte Brezirksbrandmeister Lothar Lindecke die Ehrenurkunde des Innenministers.
Den Wettkampf konnten die Gastgeber für sich entscheiden.
Als amtierender Kreismeister vertritt die Feuerwehr Pömmelte am 15. September den letztmalig Landkreis beim Landesausscheid im Löschangriff nass der Männer. (Voraussichtlich im Saalkreis)
Wehrleiter ist Rainer Heinrich (seit 2001)
Beim Feuerwehrball am Abend im historischen Saal waren alle Vereine von Pömmelte und befreundete Wehren des Landkreises und auch über die Landkreisgrenzen hinaus (Querstädt, Schäplitz in der Altmark bei Stendal) vertreten.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Versorgung wurde es noch ein gemütlicher Abend.
Gäste am Abend: Stellvertretender Landrat Hilmar Rösemann, Feuerwehrverbandsvorsitzender Roland Rasehorn, Stellvertretender Kreisbrandmeister Uwe Tandler, Verwaltungsamtsleiter Dietrich Heyer.
Kamerad Christian Nesemann erhielt am Abend von Rasehorn die „Feuerwehr Ehrennadel des Landkreises Schönebeck“ für seine langjährige herausragende Tätigkeit in der Feuerwehr.

Umzug durch das Dorf mit dem Spielmannszug Biere. Fahnenträger Thomas Meyer führt den Zug an.

Die jungen Kameraden Tobias Ladebeck, Morten Drüsedau und Daniel Hardtke haben die alten DDR- Kombis angezogen und ziehen eine eigens durch sie für diesen Anlass restaurierte B-Haspel.

Die Werkleitzer Kameraden nahmen in historische Uniformen am Umzug Teil.

Interesse fand auch eine im Foyer aufgehängte Informationstafel mit einem Abriss der Geschichte der Pömmelter Feuerwehr

Das Tanzbein konnte nach dem offiziellen Teil ausgiebig geschwungen werden.

stellvertretender Landrat Hilmar Rösemann kam trotz seiner eigenen Geburtstagsfeier zu Hause (er hatte am Sonntag Geburtstag) vorbei und gratulierte Wehrleiter Rainer Heinrich

Auch die Jugendwehren aus Barby, Tornitz und Gnadau fochten ihren Sieger im Löschangriff aus.

Die Pömmelter bei Ihrem Sieg-Lauf.

Eine willkommene Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen bot der Löschwasserbehälter
Jan. 2007; Volksstimme.de
Jahrenshauptversammlung Pömmelte / Wehrleiter Rainer Heinrich:
"Im Landkreis Schönebeck wurden 500 Feuerwehreinsätze registriert"
Von Thomas Linßner
Auch die Freiwillige Feuerwehr Pömmelte lud zur Jahreshauptversammlung ein. Wehrleiter Rainer Heinrich machte auf ein Kernproblem aufmerksam: Schwindende Mitgliederzahl bei der Jugendfeuerwehr.
Pömmelte. " Auch wenn es im letztem Jahr keine spektakulären Ereignisse wie Jahrhunderthochwasser, Fahrzeugübergaben oder Gerätehauserweiterungen gab, so war es doch für unsere Kameraden ein ausgefülltes Jahr ", begann Wehrleiter Rainer Heinrich seinen Rechenschaftsbericht.
Nachdem die Einsatzentwicklung im Jahr 2005 gegenüber 2004 überall stark steigend war, fiel sie im letztem Jahr wieder allgemein ab. Der Landkreis Schönebeck hatte insgesamt genau 500 Einsätze zu verzeichnen, 31 weniger als im Vorjahr. Einen großen Beitrag dazu leistete der Abschnitt Barby – mit 50 Einsätzen waren es dort schon allein 27 weniger als im Jahr zuvor.
Einsatzzahl fast halbiert in einem Jahr. Die Pömmelter Wehr hatte sieben Einsätze, 2005 waren es 12.
" Diese momentan fallende Tendenz sollte uns aber nicht in Sicherheit wiegen, denn der Einsatz zum Jahreswechsel hat uns gezeigt, dass wir jederzeit hundertprozentig einsatzbereit sein müssen ", unterstrich Heinrich. Damit meinte er den Brand am Neujahrsmorgen in Gnadau, bei dem eine Frau ums Leben kam.
Nachfolgend einige Einsätze, die der Wehrleiter Revue passieren ließ:
Am 3. April wurde die Wehr zum Hochwassereinsatz nach Glinde beordert. Keine Woche später, am 9. April, stand ein nicht angemeldetes Lagerfeuer am Osterfeuerplatz in Brand, das gelöscht wurde. Zwei Tage später brannte es dort erneut.
Wiederum zwei Tage danach wurde das Osterfeuer vorfristig angesteckt. Der erste Löschversuch mit Wasser vom Tank brachte nicht viel Erfolg. Durch den Aufbau einer Wasserversorgung von der Kolonie und Unterstützung durch den Gemeindearbeiter samt schwerer Technik konnte der totale Verlust des Osterfeuers verhindert werden.
Am 1. September rückten die Kameraden zu einem Strohballenbrand zur Neuen Siedlung aus. Angezündet wurde das Feuer durch Kinderhand.
Nicht nur der erste Einsatz des Jahres führte nach Glinde, sondern auch der letzte: " Werkstattbrand auf einem Garagenhof ", lautete die Alarmierung am 15. Oktober.
Nach einer unnötigen Verzögerung bei der Alarmierung traf die Wehr an der Einsatzstelle ein und nahm, unterstützt durch die Kameraden aus Glinde, die Brandbekämpfung vor.
Rainer Heinrich erinnerte an den hohen Ausbildungsstand der Wehr: " Besonders freue ich mich über zwei Lehrgangsbelegungen: Erstmals in der Geschichte unserer Wehr qualifizierten sich zwei Frauen zur Atemschutzgeräteträgerin.
Nach ihrer gesundheitlichen Überprüfung absolvierten Nicole Zahn und Dörte Grönwald von Oktober bis November die dazu nötige theoretische und praktische Ausbildung. "
Ende vergangenen Jahres belief sich die Mitgliederzahl auf 57 Kameraden. Das sind sechs weniger als 2005.
24 Kameraden sind im Einsatzdienst, davon drei unter 18 Jahren, 16 passive, 14 Alters- und Ehrenkameraden sowie drei Jugendfeuerwehrmitglieder.
Bei einigen Diensten waren die Kameraden aus Glinde bei den Pömmeltern zu Gast. " Wir führten gemeinsam die Ausbildung durch und anschießend noch etwas kameradschaftlichen Erfahrungsaustausch. Eine Dienstform, die sich hoffentlich fortsetzt ", hofft Heinrich.
Idee zur Nachwuchsgewinnung
Im letzten Jahr hat sich die Anzahl der Jugendlichen weiter verringert. Zwei nehmen durch Vollendung ihres 16. Lebensjahres am Erwachsenendienst teil, ein Jugendlicher schied aus, neue Mitglieder konnten nicht gewonnen werden. Mit Sorge betrachtet man auch in Pömmelte die immer weiter sinkende Mitgliederzahl der Jugendwehr.
" Eine Idee zur Nachwuchsgewinnung gibt es schon, sie muss nur noch umgesetzt werden, denn eine einmal verloren gegangene Jugendgruppe ist sehr schwer wieder ins Leben zu rufen ", sagte Rainer Heinrich.

Wehrleiter Rainer Heinrich und Kreisbrandmeister Thomas Warnecke (rechts) bei der Beförderung von Peter Schulze (links) zum Feuerwehrmann. Foto: Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr Pömmelte
Rechenschaftsbericht für das Jahr2006
Pömmelte, den 26.01.2007
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
sehr geehrte Gäste,
auch wenn es im letztem Jahr keine spektakulären Ereignisse wie Jahrhunderthochwasser, Fahrzeugübergabe oder Gerätehauserweiterung gab, so war es doch für unsere Kameraden ein ausgefülltes Jahr, über dessen Inhalt ich hier vor unserem Bürgermeister, den daran interessierten Gemeinderäten, und natürlich vor Euch, den Mitgliedern unserer Wehr, Rechenschaft ablegen will.
Lasst uns also noch einmal zurückblicken auf die Ereignisse eines „ruhigen“ Jahres bei der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte.
Beginnen möchte ich wie in jedem Jahr mit der Einsatzentwicklung.
Nachdem die Einsatzentwicklung im Jahr 2005 gegenüber 2004 überall stark steigend war, ist sie im letztem Jahr wieder allgemein abgefallen.
Der Landkreis Schönebeck hatte insgesamt genau 500 Einsätze zu verzeichnen, 31 weniger als im Vorjahr, einen großen Beitrag dazu leistete der Abschnitt Barby, mit 50 Einsätzen waren es hier schon allein 27 weniger als im Jahr zuvor.
Unsere Wehr hatte 7 Einsätze, im Jahr zuvor waren es 12.
Diese momentan fallende Tendenz sollte uns aber in keinster Weise in irgendeiner Art in Sicherheit wiegen, denn der Einsatz zum Jahreswechsel hat uns gezeigt, das wir jederzeit 100%ig einsatzbereit sein müssen.
Doch nun zu den Einsätzen des Jahres 2006.
Nachdem die ersten 3 Monate des Jahres einsatzfrei vergingen, hatte es dafür der April in sich.
Am 3.April um 20.10 Uhr wurden wir zum Hochwassereinsatz nach Glinde beordert.
Unsere Aufgabe dort, ausleuchten der Einsatzstelle und Mithilfe beim Sandsäcke legen.
Keine Woche später, am 9.April um21.10 Uhr, Einsatz Nummer 2.
Ein nicht angemeldetes Lagerfeuer am Osterfeuerplatz, es wurde mittels Schnellangriff abgelöscht.
Zwei Tage später, am 11.April um 2.02 Uhr, selbe Stelle.
Obwohl sich die Jugendlichen sehr vorsichtig verhielten, das Auge des Gesetzes sieht alles, wir fuhren hin und löschten die Glut des Lagerfeuers auf bewährte Weise ab.
Weitere 4 Tage später, am 15.April um 6.11 Uhr, die selbe Stelle.
Diesmal war die Lage ernst, das Osterfeuer brannte.
Der erste Löschversuch mit Wasser vom Tank brachte nicht viel Erfolg, durch den Aufbau einer Wasserversorgung von der Kolonie, und Unterstützung durch den Gemeindearbeiter samt schwerer Technik konnte der totale Verlust des Osterfeuers verhindert werden.
Nach weiteren 3 Monaten Ruhe dann am 15.Juli unser 5. Einsatz des Jahres.
Um 0.52 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße nach Schönebeck, Höhe S- Kurve, gerufen.
Der Verdacht auf auslaufende Flüssigkeit bestätigte sich nicht, der Einsatz konnte abgebrochen werden.
Am 1.September um 19.51 Uhr rückten unsere Kameraden zu Einsatz Nummer 6 aus.
Strohballenbrand Neue Siedlung, Nähe Aschenberg.
Angezündet wurde das Feuer durch Kinderhand, abgelöscht durch unsere Kameraden und Wasser vom Löschfahrzeug.
Der erste Einsatz des Jahres führte uns nach Glinde, und auch der Letzte.
Werkstattbrand auf einem Garagenhof in Glinde, lautete die Alarmierung am 15.Oktober um 23.12 Uhr zu unserem 7. Einsatz.
Nach einer unnötigen Verzögerung bei der Alarmierung traf unsere Wehr an der Einsatzstelle ein und nahm, unterstützt durch die Kameraden aus Glinde, die Brandbekämpfung vor.
Gemeinsam wurde der Brand gelöscht.
Ihr seht, ein „ruhiges“ Jahr, und doch von allem etwas.
Weiter geht es mit dem Ausbildungsstand der Wehr
Wir haben seit Jahren bereits einen sehr hohen Ausbildungsstand in unserer Wehr, und dennoch ist es uns gelungen, auch im letzten Jahr wieder einige Kameradinnen und Kameraden zu Fortbildungslehrgängen zu schicken, so das mittlerweile die meisten unserer Kameraden weit über die Grundkenntnisse hinaus geschult sind.
Im März 2006 besuchte Christian Nesemann an der BKS in Heyrothsberge den einwöchigen Lehrgang „Technische Hilfeleistung für Führungskräfte“, TH 2.
Auch Peter Schulze absolvierte, gemeinsam mit den Glinder Kameraden, seinen Grundlehrgang im vorigem Jahr, erfolgreiche Prüfung war am 22. April.
Im April und Juni belegte Robert Meyer in der Kreisausbildung den Lehrgang „Maschinist“.
Seine Kenntnisse als Sicherheitsbeauftragter konnte Norbert Zahn im Mai während eines Eintageslehrganges auffrischen.
Nicht im Auftrag unserer Wehr, doch aber auch zu unserem Nutzen, wurde im Juni Patrick Fengler zum „Kreisausbilder für Atemschutz“ ausgebildet.
Auch keine Lehrgangsdelegation unserer Wehr, aber doch eine Weiterbildung, im Juni hatte Thomas Warnecke die Möglichkeit den Lehrgang ,,Wärmebildkamera im Feuerwehreinsatz’’ an der BKS zu besuchen.
Trotz großer Nachfrage, und letztendlich geringer Auslastung, konnten 3 Kameraden unserer Wehr, Christian Schulze, Christop Lüdecke und Manfred Schade, im September und Oktober den Lehrgang „Technische Hilfeleistung 1“ im Landkreis besuchen.
Wieder einmal vom Landkreis wurde Patrick Fengler im September zur BKS geschickt, zum Lehrgang „Atemschutzgerätewart“.
Ebenfalls im September hatte Thomas Warnecke die Gelegenheit, an einem Training für Allradfeuerwehrfahrzeuge teilzunehmen.
Besonders freue ich mich allerdings über 2 Lehrgangsbelegungen, erstmals in der Geschichte unserer Wehr qualifizierten sich 2 Frauen zur Atemschutzgeräteträgerin.
Nach ihrer gesundheitlichen Überprüfung absolvierten Nicole Zahn und Dörte Grönwald von Oktober bis November die dazu nötige theoretische und praktische Ausbildung.
Zu guter Letzt schloss Peter Schulze im November noch erfolgreich seinen BOS-Lehrgang ab.
Gute Ausbildung ist das eine, genauso wichtig ist aber auch eine gute Einsatzschutzbekleidung, mit Stolz können wir sagen, das wir auf Grund jahrelanger kontinuierlicher Beschaffung, all unseren Kameraden einen optimalen Schutz bieten können.
Auch wenn es erst in den Rechenschaftsbericht des nächsten Jahres gehört, so möchte ich doch an dieser Stelle schon einmal zwei Kameraden zu ihrem erfolgreichem Lehrgangsabschluss beglückwünschen, seit heute sind Mario Mutschall und Patrick Fengler frisch gebackene Zugführer, meinen Glückwunsch.
So viel zum Ausbildungsstand, weiter geht es mit der
Mitgliederentwicklung
Am 31.12. des letzten Jahres belief sich die Mitgliederzahl unserer Wehr auf 57 Kameradinnen und Kameraden. 6 weniger als im Jahr zu vor. Im einzelnen sind das:
24 Kameradinnen und Kameraden im Einsatzdienst, davon 3 unter 18 Jahre
16 passive Kameradinnen und Kameraden
14 Alters- und Ehrenkameraden
3Jugendfeuerwehrmitglieder
Erfreulicherweise konnten wir im letzten Jahr zwei junge Kameraden beim Ausbildungsdienst begrüßen, Daniel Hardtke und Tobias Ladebeck haben das 16. Lebensjahr vollendet, und können somit am Dienst der Erwachsenen teilnehmen.
Mit erreichen des 65. Lebensjahres wechselte Jochen Pampuch von den passiven zu den Alters- und Ehrenkameraden.
Auch wenn sich die Anzahl unserer aktiven Kameraden in den letzten Jahren leider etwas verringert hat, so haben wir doch eine aktive Wehr, in der jeder, auch jede Frau, seinen Mann steht, und mit der man als Einsatzleiter unbesorgt zu jedem Einsatz fahren kann, was mir unsere Gruppenführer sicher nur bestätigen können.
Das es so ist, liegt natürlich mit an unseren Dienstveranstaltungen, auch Ausbildungsdienst genannt.
Wie immer führten wir regelmäßig aller 14 tage unsere Ausbildungsdienste durch, im letzten Jahr 25. Durchschnittlich nahmen ca. 17 aktive Kameradinnen und Kameraden am Dienst teil.
Bei durchschnittlich zwei Ausbildungsstunden pro Dienst, ergibt das eine Summe von 850 Ausbildungsstunden, die vorab genannten Lehrgänge nicht mitgerechnet.
Das eine gute Ausbildung von großer Bedeutung ist, haben uns besonders die Einsätze des Jahres 2005 gezeigt.
Gleichzeitig waren sie auch Motivation für unsere Kameraden, ihr Wissen zu erweitern und zu festigen.
Unsere Gruppenführer Mario Mutschall, Entschuldigung, Zugführer, und Zugführer Patrick Fengler, sowie unsere Gruppenführer Christian Nesemann und Andreas Lehmann gaben sich stets große Mühe, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden und einen interessanten und lehrreichen Dienst zu gestalten.
In den Sommermonaten konzentrierten wir uns wieder auf die praktische und einsatztaktische Ausbildung, die technische Hilfeleistung und den Umgang mit unseren Steckleitern und technischem Gerät. Unsere jährlichen Brunnenproben durften natürlich auch nicht fehlen.
Während der Winterdienste haben wir in der theoretischen Ausbildung unser Wissen vertieft, beziehungsweise Neues hinzugelernt.
So zum Beispiel auf den Gebieten Einsatztaktik, Gerätekunde und Funkausbildung.
Bei den Schulungen zu den Themen Erste Hilfe und Straßenverkehr arbeiteten wir wieder eng mit dem DRK und der Fahrschule Zickner zusammen.
Bereits Mitte Januar absolvierten unsere Atemschutzgeräteträger die für sie laut Dienstvorschrift einmal jährlich vorgeschriebene Atemschutzstrecke.
Bei einigen unserer Dienste waren die Kameraden aus Glinde bei uns zu Gast, wir führten gemeinsam die Ausbildung durch, und anschießend noch etwas kameradschaftlichen Erfahrungsaustausch. Eine Dienstform, die sich hoffentlich fortsetzt.
Von den Erwachsenen komme ich nun zur Jugendarbeit
Auch im letzten Jahr hat sich die Anzahl der am Jugenddienst teilnehmenden Jugendlichen weiter verringert, der Grund da für, 2 haben durch Vollendung ihres 16. Lebensjahres die Möglichkeit am Erwachsenendienst teilzunehmen, 1 ist ausgeschieden, neue Mitglieder konnten nicht gewonnen werden.
Die jetzigen Mitglieder unserer Jugendwehr sind: Rene Rätzel, Kevin Marder und Steve Lenz.
Wie immer waren unsere Jugendwarte Patrick Fengler und Andreas Lehmann um eine interessante und abwechslungsreiche Dienstdurchführung bemüht, was mit solch schwindender Mitgliederzahl nicht immer einfach ist.
Neben den Jugenddiensten nahmen unsere jungen Kameraden an folgenden weiteren Veranstaltungen teil:
Beim Pfingstwettkampf am 3. Juni in Tornitz, hier belegten sie Platz 3 von 5 gestarteten Mannschaften und konnten somit den Wanderpokal nicht verteidigen.
Am 8. Juli fand in Glöthe der Kreisjugendfeuerwehrtag statt, auf Grund ihrer geringen Mannschaftsstärke starteten sie nur in der Disziplin Knoten.
Natürlich war unsere Jugendfeuerwehr am gemeinsamen Zeltlager mit der Anglerjugend beteiligt.
Mit Sorge betrachten wir die immer weiter sinkende Mitgliederzahl in unserer Jugendwehr. Eine Idee zur Nachwuchsgewinnung gibt es schon, sie muss nur noch umgesetzt werden, denn eine einmal verloren gegangene Jugendgruppe ist sehr schwer wieder ins Leben zu rufen.
Von den Sorgen nun wieder zu dem etwas angenehmerem Teil meines Berichtes, zur Wettkampftätigkeit.
Auch wenn die ganz große Begeisterung für den Wettkampfsport etwas abgeklungen ist, so wurde natürlich auch 2006 trainiert, denn den meisten Spaß macht ein Wettkampf doch nur wenn man gewinnt.
Eine kleine personelle Veränderung im positiven Sinne gab es im letzten Jahr, Christoph Lüdecke hat sich im Training sehr um gute Leistungen bemüht, so das er beim Abschnittswettkampf am 15. Juli in Gnadau mit an den Start gehen konnte.
Im zweitem Lauf startete noch einmal anstatt seiner in alt bewährter Weise Andreas Lehmann, was aber das Ergebnis nicht entscheidend veränderte, der Sieg war unser.
Beim Schlauchbootrennen am 8. September, das im letzten Jahr durch die Feuerwehr Calbe auf dem Kiessee bei Schwarz ausgetragen wurde, konnten wir ein guten 3. Platz belegen, und bleiben damit die einzige Mannschaf, die bei 11 Wettkämpfen noch nicht einmal gewonnen hat.
Eine Woche später, am 16. September zum Kreisausscheid, sah die Welt schon wieder ganz anders aus.
Unsere Mannschaft, bestehend aus Mario Mutschall, Patrick Fengler, Christian Nesemann, Christian Schulze, Stefan Kodel, Manfred Schade, Christoph Lüdecke und Andreas Lehmann als Ersatzmann, wurde als Favorit gehandelt.
Und zu Recht.
Mit 10 Sekunden Vorsprung zum Zweitplatzierten war uns der Titel nicht zu nehmen.
Damit sind wir „ewiger Kreismeister des Landkreises Schönebeck“, worauf wir zu Recht Stolz sein können.
Nach sehr langer Pause gab es erstmalig wieder eine 100m Hindernisbahn. Insgesamt gingen 10 Kameraden an den Start.
Aus unserer Wehr belegte Stefan Kodel einen guten 5. Platz, Rainer Heinrich Platz 6 und Thomas Warnecke konnte sich Platz 9 sichern.
Wie in den Jahren zuvor, lagen auch 2006 Einladungen zu Wettkämpfen vom Harz bis zur Ostsee vor, da aber kein Interesse seitens unserer Wettkampfmannschaft bestand, sagte ich dankend ab.
Vom Wettkampf nun zum letzten, aber keinesfalls unwesentlichem Teil meines Berichtes, und zwar dem Bericht über die
anderen Aktivitäten
Unsere quartalsmäßigen Wehrleitungssitzungen führten wir auch im letzten Jahr wie gewohnt regelmäßig durch.
Die Wehrleitersitzungen des Abschnitts wurden von mir ebenfalls alle besucht.
Als stellvertretender Abschnittsleiter nahm ich an den Abschnittsleitersitzungen des Landkreises teil und hatte auch im letzten Jahr wieder die Gelegenheit an zwei Jahreshauptversammlungen unseres Abschnittes teilzunehmen, in meiner Eigenschaft als Wehrleiter folgte ich weiterhin einer Einladung der Feuerwehr Zens zu ihrer Jahreshauptversammlung.
Vom 10. Februar bis 22. April führten wir für die Feuerwehr Glinde einen Grundlehrgang durch.
Die organisatorische Leitung des Lehrgangs lag fest in den Händen von Patrick Fengler und Mario Mutschall, unterstützt durch Kameraden aus der eigenen Wehr, und Feuerwehrtechnik von Wehren des Abschnittes und des Landkreises, konnte den teilnehmenden Nachwuchsfeuerwehrmännern eine qualitativ sehr hochwertige Ausbildung geboten werden.
Unsere Kameradschaftsabend fand am 18. Februar hier in diesen Räumlichkeiten statt.
Zum Osterfeuer am 15. April übernahmen wir wieder die gastronomische Umrahmung in Zusam- menarbeit mit der Gaststätte „Zur Eiche“, und natürlich auch die feuerwehrtechnische Absicherung.
Eine Woche später, am 21.April, fand in unserem neuem Gerätehausanbau das alljährliche Veteranentreffen des Kreisfeuerwehrverbandes statt, welches bei den Alters- und Ehrenkameraden sehr gut ankam.
Tags darauf wurde bei uns die Kreisdelegiertenkonferenz des Kreisfeuerwehrverbandes durchgeführt.
Organisator beider Veranstaltungen war der Kreisfeuerwehrverband, die Arbeit vor Ort erledigten die Kameraden der Feuerwehr Pömmelte.
Den Dank dafür konnte ich als Wehrleiter schon mehrmals entgegennehmen, und möchte ihn an dieser Stelle an alle weitergeben, die zum Gelingen beigetragen haben.
Am 30. April, dem Vorabend des 1. Mai, stellten wir den Maibaum auf und sicherte den anschließenden Fackelumzug ab.
Da es in den letzten Jahren bei unseren aktiven Kameraden sehr gut ankam, führten wir am 1. Mai erst wieder einen kleinen Subotnik durch, bevor wir dann zum gemütlichem Teil Tages übergingen.
Anlässlich der Silberhochhochzeit unseres Kreisbrandmeisters Thomas Warnecke, und natürlich auch seiner Frau Martina, am 13. Mai , gratuliertem ihm die Feuerwehren des Landkreises, dem Marsch durch das Dorf, angeführt durch den Spielmannszug Biere, schlossen sich natürlich auch die Kameraden der Feuerwehr Pömmelte an.
Der Jugendclub der Gemeinde Pömmelte wurde am 2. Juni feierlich neu eröffnet, auch hier waren wir natürlich im Hintergrund mit tatkräftiger Unterstützung dabei.
Am traditionellen Pfingstjugendwettkampf in Tornitz nahmen unsere jungen Kameraden am 3. Juni teil.
Den Ringreiterumzug zum Dorffest am 17. Juni sicherten wir wieder ab, genau wie den Betrieb der Hopseburg.
Bei dem Fußballturnier am folgendem Tag konnte unsere gemischte Mannschaft einen guten 3. Platz von 8 teilnehmenden Mannschaften erreichen.
Für die Unterbringung der Teilnehmer an einem Handballturnier in Glinde bauten wir am 22. Juni unsere Zelte dort auf, und am 26. wieder ab.
Als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit beim Gerätehausanbau fuhr ein Teil unserer Kameradinnen und Kameraden am 23. Juni über das Wochenende an die Ostsee, genauer gesagt nach Prerow.
Beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Glöthe am 8. Juli waren unsere Jugendlichen präsent.
Am 15. Juli fand in Gnadau der Abschnittwettkampf anlässlich des 95. jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Gnadau statt.
Da die vom Landkreis für Jugendarbeit eingesetzten Kameraden durch einen Einsatz verhindert waren, übernahmen am 17. Juni kurzerhand Birgit und Mario Mutschall, sowie Christian Schulze eine feuerwehrtechnische Vorführung in der Zinzendorfschule Gnadau.
Vom 20. bis 23. Juli fand das gemeinsame Zeltlager der Angler- und Feuerwehrjugend statt.
Vor der neuen Ansicht unseres Gerätehauses nahmen wir am 26. August unser Gruppenbild auf, im Gerätehaus saßen wir am Abend anlässlich unseres Grillabends zusammen.
Das nunmehr 11. Schlauchbootrennen fand am 8. September statt.
Der Kreisfeuerwehrtag fand am 16. September in Zuchau statt.
Ebenfalls am 16. September hatte die Feuerwehr Werkleitz zur Bootstaufe geladen, als frischgebackene Kreismeister machten auf dem Rückweg dort noch einen kurzen Zwischenstop.
Am 4. November fand in Eggersdorf der letzte Kreisfeuerball des Landkreises Schönebeck statt.
Zu einer außerdienstlichen Gesprächsrunde mit Fahrlehrer Dittrich Zickner zur Problematik des Führerscheins für ein Feuerwehrfahrzeug trafen wir uns am Abend des 6. November.
Den vorzeitig stattgefundenen Fackelumzug zum Martinstag sicherten wir am 10. November ab.
Landespolitiker und Jugendfeuerwehrwarte des Landkreises Schönbeck trafen sich am 15. November zu einer Gesprächsrunde in unserem Gerätehaus.
Thema waren die Nachwuchsprobleme in den Jugendfeuerwehren.
Die jährliche Kontrolle unserer Unterflurhydranten wurde am 18. November durchgeführt.
Mit dem letztem Dienst am 15. Dezember ließen wir das Feuerwehrjahr 2006 in der Gaststätte „Zur Eiche“ ausklingen.
Das war der Rückblick auf ein „ruhiges“ Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Pömmelte.
Nicht in der Aufzählung enthalten sind die ungezählten Stunden, die zur Pflege, Wartung und Verbesserung unserer Einsatztechnik und des Gerätehauses aufgebracht wurden, denn ich glaube, das würde den Rahmen der Jahreshauptversammlung überschreiten.
Ich kann nur hoffen, das alle mit Begeisterung dabei waren, denn nur so können wir das Erreichte halten, beziehungsweise ausbauen.
Wünschenswert wäre mehr interessierte Jugend, denn auch wenn wir eine sehr junge aktive Wehr sind, so müssen wir doch an morgen denken.
Allerdings stehen wir mit dieser Problematik nicht allein, leider ist es ein allgemeines gesellschaftliches Problem.
Sicherlich kein Problem, aber doch eine Erinnerung wert, im August stehen wieder einmal Wahlen des Wehrleiters und seines Stellvertreters an.
Ebenfalls in diesem Jahr findet wieder ein Landesausscheid im Löschangriff nass statt, qualifiziert sind wir, nun liegt es an uns teilzunehmen.
Ich zumindest würde mich sehr freuen, den Namen Pömmelte wieder auf der Starterliste, wenn nicht sogar auf der Platziertenliste zu sehen.
Auch wenn es nicht da zu kommen sollte, ich wünsche uns allen ein gutes, und erfolgreiches Jahr 2007, und bedanke mich für Euere Aufmerksamkeit.
Danke
Auszeichnungen und Belobigungen JHV 26.01.2007
Peter Schulze Feuerwehrmann
Manfred Schade Hauptfeuerwehrmann
10 Jahre Mitgliedschaft
Christoph Lüdecke
Frank Jänichen
Jörg Maiberg
50 Jahre Mitgliedschaft
Paul Tomalla