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  Unsere Nachbargemeinde Wespen

Wespen taucht 1494 erstmals in einem Lehnsbuch als Worspe auf. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort verlassen und verfiel. Die Wüstung wurde auf Betreiben des Regenten Herzog August mit böhmischen Glaubensflüchtlingen aufgesiedelt.
Diese Einwanderer errichteten nach ihrer Ankunft eine Kirche - der 1687 vollendete Bau ist heute die einzige schindelgedeckte Schrotholzkirche Deutschlands. Sie wurde in den letzten Jahren aufwändig restauriert.
Zu den Traditionen im Ort gehört die jährlich stattfindende Ringreiten.

Der Gemeinderat der Gemeinde Wespen hat auf seiner Sitzung am 05.12.2007 beschlossen, dass die Gemeinde ein Wappen führt.
Mit der Darstellung von Wespen hat sich der Gemeinderat für ein so genanntes "redendes" - also von der heutigen Wortbedeutung des Gemeindenamens abgeleitetes - Wappen entschieden. Die gewählte Darstellung symbolisiert sowohl die Gemeinde als auch alle ihre früheren, heutigen und zukünftigen Einwohner in besonderer Weise. Hinzu kommt, dass Recherchen ergeben haben, dass die heraldische Darstellung von Wespen einmalig sein dürfte.
Die heraldische Beschreibung (Blasonierung) lautet: "In Rot zwei verkehrt gegengewendete goldene Wespen mit schwarzer Zeichnung."
Das Wappen der Gemeinde Wespen ist durch den zuständigen Salzlandkreis genehmigt worden. 

 


Die einzige schindelgedeckte Schrotholzkirche Deutschlands, erbaut 1687.


Die Schrotholzkirche im Winter.



Die Schrotholzkirche von innen.


Der traditionelle Ringreiterumzug findet in jedem
Jahr am Samstag nach Christi Himmelfahrt statt.


Gründerzeitfassade

Ortsbürgermeisterin: Gudrun Tulinski Einwohner: 239

Webseite:


Quelle Fotos: mit Erlaubnis der Stadt Barby Quelle Text: wikepedia.de